AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Der Provider stellt Unternehmen und Privatpersonen Dienstleistungen im Bereich des Webhostings an.

1.2 Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen des Providers.

1.3 Kunden, die eine Dienstleistung des Providers in Anspruch nehmen, anerkennen damit diese AGB, sofern sie nicht ausdrücklich mitteilen, dass sie andere Regelungen wünschen.

1.4 Regelungen und Bedingungen, die von diesen AGB abweichen, werden zwischen dem Provider und den betreffenden Kunden schriftlich vereinbart.

1.5 Wenn beide Parteien AGBs anwenden wollen, gelten die übereinstimmenden Punkte. Über die abweichenden Punkte muss, wenn diese Punkte wesentliche Bestandteile des Vertrages darstellen, verhandelt werden. In Bezug auf die unterschiedlichen unwesentlichen Vertragsbestandteile ist der Vertrag trotzdem gültig.

2.1 Der Vertrag kommt zustande, wenn der Provider den Kunden ihre Bestellung per Mail bestätigt.

2.2 Der Provider stellt jedem Kunden einen privaten Bereich auf seiner Webseite (auch Kundencenter genannt) zu Kommunikationszwecken zur Verfügung. Dieser ist nur mit einem Passwort zugänglich. Die Kunden verpflichten sich, dieses geheim zu halten. Sollten unbefugte Personen sich Zugang verschaffen, haben die Kunden den Provider sofort zu informieren und das Passwort zu ändern.

3.1 Variante 1: Der Vertrag für alle Webhosting-Angebote wird auf 1 Monate abgeschlossen.

Variante 2: Der Vertrag für alle Webhosting-Angebote wird auf 1 Jahre fest abgeschlossen. Wird der Vertrag nach dieser Frist nicht aufgelöst, so wird er ausdrücklich oder stillschweigend in einen unbefristeten Vertrag umgewandelt.

Wechseln die Kunden die Produkte während der festen Vertragsdauer, so wird die Laufzeit dennoch vom Datum des ursprünglichen Vertragsabschlusses an berechnet. Nach Ablauf der festen Vertragsdauer können die Kunden jederzeit die Produkte wechseln, ohne dass sie für ein Jahr zu einer festen Vertragsdauer verpflichtet werden.

3.2 Der Vertrag kann von beiden Parteien jeweils auf Ende des nächsten Monates (bei fester Vertragsdauer 30 Tage vor Ablauf) per Brief oder einer Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur gemäss Art. 14 Abs. 2 bis gekündigt werden. Eine Kündigung ist auch im privaten Bereich der Providerwebseite möglich.

3.3 Wird der Vertrag vor Ablauf nicht gekündigt, läuft er automatisch ein weiterer Monat und kann wiederum bis 30 Tage vor Ablauf gekündigt werden.

3.4 Ändert der Provider seine Angebote und Preise, so hat er dies den Kunden rechtzeitig mitzuteilen. Der Vertrag läuft zu den alten Bedingungen und Preisen bis zum Ende der nächsten Kündigungsfrist weiter. Erfolgt keine Kündigung wird der Vertrag zu den neuen Bedingungen und Preisen desjenigen Angebotes weitergeführt, welches dem bisherigen Angebot am meisten entspricht.

3.5 Sollte der Provider den Service einstellen, so verpflichtet er sich dazu, dies den Kunden so früh wie möglich mitzuteilen. Sodann haben die Kunden das Recht, den Vertrag sofort aufzulösen.

4.1 Die Kunden können die Angebote auf der Website des Providers abrufen und auswählen. Die Angebote und Preise auf der Website sind unverbindlich und können jederzeit geändert werden.

4.2 Variante 1: Für jedes Angebot besteht eine vereinbarte Höchstgrenze an durchgeleiteter Datenmenge pro Abrechnungszeitraum. Der Kunde wird diese überwachen. Übersteigt das Datentransfervolumen (Traffic), die für den jeweiligen Zeitabschnitt mit einem Kunden vereinbarte Höchstmenge, stellt der Provider dem Kunden den für die Volumendifferenz entfallenden Betrag in Rechnung zu den jeweils aktuell auf der Webseite angegebenen Preisen.

Variante 2: Für jedes Angebot besteht eine vereinbarte Höchstgrenze an durchgeleiteter Datenmenge pro Abrechnungszeitraum. Die Kunden werden diese überwachen. Übersteigt das Datentransfervolumen (Traffic), die für den jeweiligen Zeitabschnitt mit den Kunden vereinbarte Höchstmenge wird für den Rest des Abrechnungszeitraumes der Preis für das Angebot berechnet, das dem tatsächlich in Anspruch genommenen Datentransfervolumen entspricht.

4.3 Die Kunden können zwischen verschiedenen Übertragungsgeschwindigkeiten (Bandbreiten) wählen und bezahlen entsprechende Gebühren. Der Provider verpflichtet sich die versprochenen Kapazitäten sicherzustellen. Sollte dies für die Dauer von 5 Tagen nicht möglich sein, wird für die betreffende Zeit nur die von den Kunden tatsächlich genutzte Kapazität bzw. die entsprechende Kategorie, in Rechnung gestellt.

5.1 Der Provider bietet als Dienstleistung die Verwaltung von Domainnamen an.

5.2 Wenn die Kunden über den Provider eine Domain registrieren lassen, so kommt der Vertag unmittelbar zwischen den Kunden und der jeweiligen Vergabestelle, im folgenden class=SpellE>Registrar genannt (z.B. SWITCH), zustande. Es gelten die Bedingungen des für den entsprechenden Domainnamen. Sofern auf der Webseite des Providers kein Link zu einem bestimmten besteht, geben die Mitarbeitenden des Providers gerne Auskunft.

5.3 Der Provider gilt für die Domainverwaltung als Beauftragter der Kunden. Der Auftrag zur Domainverwaltung besteht unabhängig von dem Vertrag der Kunden mit dem class=SpellE>Registrar. Die beiden Verträge können dementsprechend auch zu verschiedenen Zeitpunkten gekündigt werden.

5.4 Mitteilungen des Domaininhabers, auch bezüglich Vertragskündigungen gegenüber dem class=SpellE>Registrar, sind von den Kunden an den Provider zu richten und werden von diesem an den weitergeleitet.

5.5 Der Provider hat auf die Domainvergabe keinen Einfluss und übernimmt keine Haftung dafür, dass die für den Kunden beantragten Domains ihnen tatsächlich zugeteilt werden. Die Kunden haben dafür zu sorgen, dass ihre Domainnamen rechtmässig gebraucht werden können und keine Rechte Dritter verletzen. Für einen unrechtmässigen Domainnamen übernimmt der Provider keinerlei Haftung.

5.6 Die Kunden sind verpflichtet, bei der Registrierung, Übertragung und Löschung von Domains sowie bei der Änderung von Einträgen in den Datenbanken der Vergabestellen in zumutbarer Weise mitzuarbeiten.

Bestehen Indizien, dass ein Domainname gegen Rechte Dritter verstösst, so informiert der Provider den Domaininhaber. Der Provider kann eine Webseite sperren, wenn die Unrechtmässigkeit einwandfrei festgestellt wurde, wie z.B. durch ein Gerichtsurteil.

5.7 Die Kündigung des Vertragsverhältnisses mit dem Provider betrifft den zwischen dem Kunden und der Vergabestelle bzw. dem bestehenden Registrierungsvertrag über eine Domain nicht.

5.8 Der Vertrag mit dem Provider zur Verwaltung des Domainnamens kann monatlich gekündigt werden. Der Vertrag der Kunden mit dem bleibt davon unberührt. Der Provider überlässt die Verwaltung nach Ablauf des gekündigten Vertrages ab sofort den Kunden.

5.9 Wird ein Domainname gelöscht, aber der Verwaltungsvertrag mit dem Provider nicht gekündigt und kein neuer Domainname angemeldet, so kann der Provider den Verwaltungsvertrag mit Frist von einem Monat kündigen.

6.1 Die Preise der Webhosting-Angebote sind in einer Preisliste aufgeführt. Der Provider behält sich vor, die Preise nach den Bestimmungen von Ziffer 3.4. dieser AGB zu ändern.

6.2 Es wird im Voraus für ein Monat Rechnung gestellt. Bei Eintreffen des Honorars auf dem Konto des Providers wird das Host-Account eröffnet.

6.3 Eine elektronische Abrechnung finden die Kunden jederzeit in ihrem individualisierten Bereich der Providerwebseite. Hiermit erklären sich die Kunden einverstanden. Auf Wunsch wird den Kunden die Abrechnung kostenlos einmal pro Abrechnungsperiode per Mail zugesandt. Verlangen Kunden Zusendung der Rechnung per Post, so kann der Provider hierfür eine angemessene Gebühr in Rechnung stellen.

6.4 Befindet sich ein Kunde in Zahlungsverzug, stellt ihm der Provider zunächst per Mail eine Mahnung mit Zahlungsfrist von 10 Tagen zu. Bezahlt der Kunde nicht innerhalb dieser Frist von zehn Tagen, behält sich der Provider vor, das Host-Account zu sperren bis die Zahlung eintrifft. Wird die Zahlung innert weiterer 10 Tage nicht geleistet, so wird der Provider den Vertrag fristlos auflösen. Der Provider behält sich für solche Fälle vor, Schadenersatz zu fordern.

6.5 Stellt der Provider den Service ein, so verpflichtet er sich dazu, die vorausbezahlten Beträge pro zurückzuerstatten.

6.6 Variante 1: Forderungen des Providers können Kunden nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen verrechnen.

Variante 2: Die Verrechnung von Forderungen ist beiden Vertragsparteien nicht gestattet.

7.1 Der Provider beabsichtigt, seine Dienstleistungen soweit möglich 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag störungsfrei und ohne Unterbruch zu erbringen. Der Provider verpflichtet sich, die versprochenen Kapazitäten sicherzustellen. Sollte dies für die Dauer von 3 Tag/en nicht möglich sein, so wird dem Kunden nur die tatsächlich genutzte Bandbreite verrechnet, siehe auch Ziffer 4.3 dieses Vertrages.

7.2 Die Kunden haben dem Provider Störungen oder Mängel so rasch wie möglich anzuzeigen.

7.3 Der Provider verpflichtet sich, zur Sicherheit der eigenen Systeme und der Dienstleistung, die wirtschaftlich zumutbaren und die entsprechend dem aktuellen technischen Stand verhältnismässigen Massnahmen zu treffen.

7.4 Der Provider verpflichtet sich, Wartungsarbeiten, jegliche Ausbauten der Dienstleistungen und/oder Einführungen neuer Hard- und Software wo möglich nicht zu den üblichen Geschäftszeiten vorzunehmen. Er informiert die Kunden über vorhersehbare Betriebsunterbrüche.

7.5 Bei nicht vorhersehbaren Betriebsunterbrüchen informiert der Provider seine Kunden so rasch wie möglich entweder per Mail oder über eine Nachricht auf der Startseite seiner Webseite. Er verpflichtet sich, die Störung im Rahmen seiner Möglichkeiten so bald wie möglich zu beheben.

7.6 Erbringt der Provider kostenlose Zusatzleistungen, so haben die Kunden darauf keine Erfüllungs- oder Gewährleistungsansprüche. Der Provider ist berechtigt, vergütungsfrei zur Verfügung gestellte Dienste einzustellen, zu ändern oder nur noch gegen Bezahlung anzubieten. In einem solchen Fall wird der Provider den Kunden rechtzeitig informieren.

8.1 Variante 1: Der Provider beschränkt seine Haftung auf Schäden, die auf vorsätzliche Vertragsverletzungen oder grobe/mittlere Fahrlässigkeit des Providers oder seiner Mitarbeitenden zurückzuführen sind. Entstehen solche Schäden, haben die Kunden Mängel und Störungen dem Provider unverzüglich mitzuteilen.

Variante 2: Der Provider haftet für Verschulden, vorsätzliche Vertragsverletzungen sowie grobe Fahrlässigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden. Bei leichter und mittlerer Fahrlässigkeit haftet der Provider nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, auf deren Erfüllung die Kunden vertrauen konnten. Die Haftung besteht in diesen Fällen nur für die vorhersehbaren, vertragstypischen Schäden.

8.2 Diese Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, sowie bei einer Haftung nach dem Produkthaftpflichtgesetz.

8.3 Die Kunden sind sich bewusst, dass sich auch bei sorgfältiger Softwareentwicklung und Wartung Fehler einschleichen können, so dass das Unternehmen nicht für die vollständige Erreichung aller erhofften Ziele einstehen kann.

8.4 Der Provider haftet nicht für Mängel und Störungen, die er nicht zu vertreten hat, vor allem nicht für Sicherheitsmängel und Betriebsausfälle von Drittunternehmen mit denen er zusammenarbeitet oder von denen er abhängig ist.

8.5 Weiter haftet der Provider nicht für höhere Gewalt, unsachgemässes Vorgehen und Missachtung der Risiken seitens der Kunden oder Dritter, sowie für übermässige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel der Kunden oder Dritter, extreme Umgebungseinflüsse, Eingriffe der Kunden oder Störungen durch Dritte (Viren, Würmer usw.), welche trotz der notwendigen, aktuellen Sicherheitsvorkehrungen passieren.

8.6 Der Provider haftet nicht für Schäden, die den Kunden entstehen, weil sie das Passwort weitergegeben und dadurch unbefugten Personen Zugriff zur Webseite, den Mails oder dem privaten Bereich der Providerwebseite verschaffen haben.

8.7 Ob die vom Provider angebotenen Produkte für die Kunden geeignet sind haben diese selber zu entscheiden. Der Provider haftet nicht dafür, dass seine Hard- und Software den Anforderungen der Kunden nicht genügt oder nicht mit spezialisierten, nicht allgemein gebräuchlichen Anwendungen kompatibel ist.

8.8 Der Provider informiert die Kunden auf seiner Website über Datenschutz- und andere Risiken sowie über die Sicherheitsvorkehrungen, welche von den Kunden zu beachten sind.

8.9 Der Provider übernimmt keine Haftung für Schäden, die den Kunden durch den Inhalt ihrer Website oder durch die Übertragung der betreffenden Informationen im Internet entstehen.

9.1 Variante 1: Der Provider unterstützt die Kunden bei technischen Fragen, Installations- und Anwendungsproblemen ab Eröffnung des Host-Accounts.

Variante 2: Die Kunden können den Umfang der technischen Unterstützung (Support) selbst auswählen: Der Provider ist so dann nur im Rahmen des vertraglich Vereinbarten zu Beratungsleistungen verpflichtet.

9.2 Fragen können die Kunden per Mail stellen. Für die Behandlung der Probleme, die nicht vom Provider verursacht werden, wird ein Stundensatz von CHF 65 berechnet.

10.1 Die Kunden beschaffen auf eigene Kosten die Einrichtungen, welche sie für die Eröffnung eines Web-Accounts benötigen (Hardware, Software). Die Mitarbeitenden des Providers informieren über die notwendigen Installationen. Auf Wunsch können diese auch gegen eine Aufwandsentschädigung von CHF 65 pro Stunde vom Provider eingerichtet werden.

10.2 Die Kunden haben ihr System so abzusichern, dass es nicht zur Gefahrenquelle für andere wird.

10.3 Es ist grundsätzlich Sache der Kunden, Sicherungskopien von ihren Daten zu erstellen. Der Provider sichert zusätzlich regelmässig auf dem Server vorhandene Daten ab. Die Sicherung stellt ein Abbild zu einem gewissen Zeitpunkt dar. Die Suche von Daten wird nach Aufwand zu einem Stundensatz von CHF 65 verrechnet.

10.4 Die Kunden überlassen dem Provider alle für die vertragsgemässen Dienstleistungen erforderlichen Angaben. Es liegt in der Verantwortung des Providers, dafür zu sorgen, dass die von ihm gewählten Adressbezeichnungen (Domain, E-Mail-Adressen) kostenlos sind und nicht gegen Rechte Dritter verstossen.

10.5 Die Kunden teilen dem Provider allfällige Adressänderungen und sonstige notwendigen Informationen unverzüglich mit.

10.6 Der Provider übernimmt keine Verantwortung für Schäden, die entstehen, weil die Kunden den in Ziffer 8.1 bis 8.5 genannten Verpflichtungen nicht nachgegangen sind.

10.7 Die Kunden sorgen dafür, dass die Grösse ihrer Website die vereinbarte Datenmenge nicht überschreitet. Sollte dies doch geschehen, so können betroffene Kunden sofort ein Produkt mit einer höheren Datenmenge verwenden. Dafür wird ihnen vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme an den höheren Preis berechnet und zwar pro class=SpellE>rata für die restliche Vertragsdauer. Erfolgt keine Kündigung wird der Vertrag für das neue Produkt mit der höheren Datenmenge fortgesetzt.

10.8       Es liegt in der Verantwortung der Kunden, die in den E-Mail-Postfächern eingehenden Nachrichten oft genug abzurufen. Werden während einer Dauer von mindestens drei Monaten keine Nachrichten mehr abgerufen, so gehen diese verloren, bzw. werden gelöscht. Die betroffenen Kunden werden mindestens zwei Wochen vorher per eingeschriebenen Brief hiervon informiert.

10.9 Überschreitet der Mailverkehr der Kunden die vereinbarte Datenmenge, so können die betreffenden Kunden sofort ein Produkt mit einer höheren möglichen Datenmenge in Anspruch nehmen. Dafür wird ihnen vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme an der höhere Preis berechnet und zwar pro class=SpellE>temporis für die restliche Vertragsdauer. Erfolgt keine Kündigung wird der Vertrag für das neue Produkt mit der höheren Datenmenge fortgesetzt.

10.10 Es ist grundsätzlich verboten, irgendwelche vom Provider bezogenen Leistungen, z.B. Speicherplatz, an Dritte unter zu vermieten.

Eine Weitervermietung der vom Provider bezogenen Leistungen an Dritte, insbesondere Speicherplatz, ist nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Providers und gemäss den Konditionen für Wiederverkäufer möglich.

10.11 Den Kunden ist im Rahmen dieses Vertrages die Bereitstellung folgender Dienste nicht erlaubt:

10.12 Die Kunden haften dem Provider gegenüber für sämtliche Schäden und stellen ihn von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf die Verletzung ihrer Verpflichtungen gemäss Abschnitt Ziffer 10.1 bis 10.11 zurückzuführen sind.

11.1 Die Kunden informieren sich über die geltenden juristischen Regelungen und verpflichten sich, diese bei der Gestaltung ihrer Webseiten einzuhalten. Weiter haben sie die Netiquette zu beachten.

11.2 Daten, Informationen und Layout der Webseiten dürfen nicht gegen Persönlichkeitsrechte, Presserechte, Urheberrechte, Wettbewerbsrechte und/oder Vorschriften über Marken und Design sowie weitere rechtliche Regelungen der Schweiz verstossen. Weiter haben Besitzer von Webseiten zu beachten, dass solche Seiten weltweit erreichbar sind und somit auch internationales Recht, wo anwendbar, zu berücksichtigen ist.

11.3 Der Provider behält sich vor, den Internetzugang sofort zu sperren, wenn der Inhalt einer Webseite gesetzeswidrig ist oder gravierend gegen die Netiquette verstösst. In leichteren Fällen kann der Provider die so betroffenen Kunden auffordern, ihre Webseiten innerhalb einer bestimmten Frist zu ändern. Wird dies nicht eingehalten, so hat der Provider das Recht, den Internetzugang zu sperren. Ist der Inhalt einer Webseite sogar kriminell, wird der Provider unverzüglich die Polizei informieren.

11.4 Bei Pflichtverletzungen nach Ziffer 11.1 bis 11.3 hat der Provider das Recht auf Forderung angemessenen Schadenersatzes. Sperrt der Provider den Internetzugang, so ist er nicht verpflichtet vorausbezahlte Beträge zurückzuerstatten.

12.1 Der Provider verpflichtet sich, in Systemen, Programmen usw. die ihm gehören und auf die er Einfluss hat für Sicherheit nach aktuellem technischen Stand zu sorgen.

12.2 Die Kunden haben für die Sicherheit der Systeme, Programme und Daten zu sorgen, die sich in ihrem Einflussbereich befinden. Die Kunden sollten in eigenem Interesse Passwörter und Benutzernamen gegenüber Dritten geheim halten und wenn nötig Passwörter in regelmässigen Abständen ändern und so gestalten, dass man diese nicht leicht ermitteln kann.

12.3 Die Kunden stellen sicher, dass sie nicht durch ihre eigene Software Gefahrenquellen verbreiten, die die Dienstleistung des Providers oder Dritte stören können.

12.4 Die Kunden verpflichten sich, keine übermässigen Belastungen der Netze durch ungezielte oder unsachgemässe Verbreitung von Daten herbeizuführen und insbesondere, das Versenden von Spam-Mailings zu unterlassen.

12.5 Die Kunden haben das Archivieren und Verbreiten von Computerviren zu unterlassen.

12.6 Bei Pflichtverletzungen von Kunden nach Ziffer 10.6 und 10.7 hat der Provider das Recht den Internetzugang sofort zu sperren, ohne vorausbezahlte Beträge zurück erstatten zu müssen. Weiter kann der Provider Schadenersatz fordern.

12.7 Die Kunden stellen den Provider von allen Ansprüchen frei, die sich durch Verletzungen ihrer Verpflichtungen gemäss Ziffer 12.2 bis 12.4 dieses Vertrages und sonstiger unrechtmässiger Handlungen ergeben. Der Provider kann in solchen Fällen zusätzlich Schadenersatz fordern.

13.1 Der Provider behält Urheber und Verwertungsrechte an der von ihm selbst entwickelten Software. Der Provider räumt den Kunden an der von ihm zur Verfügung gestellten, eigenen Software ein auf die Laufzeit des Vertrages beschränktes, nicht-ausschliessliches (einfaches) Nutzungsrecht ein.

13.2 Benützt der Provider Software von Dritten, so verbleiben diesen sämtliche Rechte daran, ausser es besteht zwischen den Dritten, dem Dienstleister und/oder den Kunden eine anderweitig lautende Vereinbarung. Es gelten die Lizenzbestimmungen der jeweiligen Softwarehersteller und allenfalls die Zusatzbedingungen des Providers. Für Open Source Programme gelten die jeweils zugehörigen Lizenzbestimmungen. Informationen darüber können die Kunden jederzeit auf der Webseite des Providers herunterladen.

13.3 Benutzen die Kunden selbst entwickelte Software oder Software von Dritten, so verbleibt das Urheberrecht bei den Kunden bzw. dem Dritten. Die Kunden stellen den Provider frei von urheberrechtlichen Ansprüchen Dritter aus der betreffenden Software.

13.4 Die Kunden verpflichten sich, bei der Gestaltung und dem Inhalt der Website darauf zu achten, dass sie keine urheberrechtlichen Ansprüche Dritter verletzen. Sollte es doch zu einer Verletzung von Ansprüchen kommen, stellt der betreffende Kunde den Dienstleister von urheberrechtlichen Ansprüchen Dritter frei.

14.1 Beide Vertragsparteien behandeln alle Informationen, die weder allgemein bekannt noch allgemein zugänglich sind, vertraulich. Insbesondere Informationen über Know-how und Programmgestaltung. Im Zweifel sind Informationen vertraulich zu behandeln.

14.2 Diese Geheimhaltungspflicht besteht schon vor Vertragsabschluss und dauert über die Beendigung des Vertrages hinaus.

14.3 Beide Parteien verpflichten Angestellte, Berater oder sonstige Drittpersonen, die Einblick in das Know-how und/oder in nicht zur Veröffentlichung bestimmte Informationen des Vertragspartners erhalten, zu ebenso strenger Geheimhaltung.

14.4 Die Geheimhaltungsverpflichtung wird aufgehoben, wenn der Provider gesetzlich verpflichtet wird, Drittpersonen, insbesondere staatlichen Stellen, Einblick in die Daten zu gewähren.

14.5 Der Provider verpflichtet sich, die Regeln des Datenschutzes und der Datensicherheit in seinem Einflussbereich zu beachten. Das gilt auch für die Angestellten und die freien Mitarbeitenden des Providers.

14.6 Der Provider weist die Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz für Datenübertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend zu gewährleisten ist. Unbefugte können auf unverschlüsselt im Internet veröffentlichte oder übermittelte Daten zugreifen. Die Kunden sind selber dafür zuständig, die von ihnen im Internet verwendeten Daten zu verschlüsseln oder sonst wie zu schützen. Der Provider ist dazu nicht verpflichtet.

14.7 Hiermit werden die Kunden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mitarbeitenden des Providers die auf dem Webserver gespeicherten Inhalte – auch die Inhalte von Mails – theoretisch jederzeit einsehen können. Auch andere Internetteilnehmer sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren.

14.8 Der Provider verpflichtet sich, den Kunden auf Verlangen jederzeit über die von ihnen gespeicherten Datenbestände vollständig und unentgeltlich Auskunft zu erteilen und auf Wunsch Daten zu löschen.

14.9 Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses wird der Provider die sich in seinem Einflussbereich befindenden Daten der Kunden löschen. Wünschen Kunden dies nicht, müssen sie dies innerhalb von … Tag/en vor Ende der Vertragslaufzeit dem Provider mitteilen.

14.10 Auch die Kunden sind verpflichtet, Daten und Programme, welche ihnen vom Provider zur Verfügung gestellt wurden und sich somit in ihrem Einflussbereich befinden, bei Beendigung des Vertragsverhältnisses sofort zu löschen.

14.11 Der Provider verpflichtet sich Daten und Informationen der Kunden nicht an Dritte zu verkaufen oder Dritten zur Verfügung stellen.

14.12 Bei Verletzung der Verpflichtungen gemäss Ziffer 14.1 bis 14.3 und Ziffer 14.9 dieses Vertrages kann die verletzte Partei Schadenersatz ver

15.1 Auf diesen Vertrag wird für ausländische Unternehmerkunden Schweizer Recht angewendet. Für Konsumenten gilt das Recht ihres Aufenthaltsortes oder Wohnsitzes gemäss Art. 120 IPRG.

15.2 Die Parteien werden sich bemühen, Schwierigkeiten, die sich aus der Durchführung dieses Vertrages ergeben, auf gütlichem Wege beizulegen.

15.3 Sollten bestimmte Punkte nicht geregelt oder einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen sich als unwirksam erweisen, so bleibt der Vertrag dennoch bestehen. Die nicht geregelten oder unwirksamen Punkte sind durch solche zu ersetzen, die rechtmässig sind und dem Willen beider Parteien möglichst nahe kommen.

15.4 Variante: Streitigkeiten, welche aus diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen resultieren, werden nach Schweizer Recht behandelt. Gerichtsstand ist St-Gallen.